Pflanze des Monats (06/18): Der Mohn

Wenn er in leuchtenden Klecksen erblüht, ist der Sommer da. Die Rede ist vom Mohn. Hierzulande kennt man die prächtige Gattung vor allem als wilden Klatschmohn. Die Art ist typisches Beikraut der Felder und Fluren, inzwischen aber recht selten geworden.

Grund genug, ihn für Farbenspiele im eigenen Gartens einzusetzen. Denn Klatschmohn gibt es nicht nur im typischen Rot, auch weiße und sogar violette Blüten sind möglich. Dank eingeführter Arten und Züchtungen bieten sich Gärtner zudem viele weitere Möglichkeiten in der Mohn-Farb- und Formenpalette: Ein wahrer Augenschmaus ist etwa der Türkische Mohn, eine mehrjährige Art, die bis zu einem Meter hoch wird und mit ihren großen, rosa bis blau-rot gefärbten Blüten besticht. Der Kalifornische Goldmohn wiederum erblüht gelb bis pfirsichfarbenen, während sich der Päonienmohn mit gerüschten, pfingstrosenartigen Blüten schmückt. Auch vom Islandmohn existieren sehr attraktive Sorten, ebenso vom Schlafmohn, für dessen Anbau jedoch eine behördliche Genehmigung nötig ist.

Apropos Anbau: Dieser erfolgt bei den meisten Mohnarten und -sorten typischerweise per Aussaat, am besten schon im März an sonnigen und trockenen Standorten. Die Blüten erscheinen dann je nach Art und Sorte ab Ende Mai bis in den Juli. Wer in diesem Jahr zu spät dran ist, kann Exemplare des mehrjährigen Spanischen Mohns anpflanzen, der sogar bis in den September blüht.

Obwohl Mohn auch als „Lückenbüßer“ viel her macht, kommt er besonders schön auf größeren Flächen zur Geltung, vor allem in Kombination mit Lupinen, Margeriten oder Kornblumen. Überhaupt empfiehlt sich die Vergesellschaftung verschiedener Arten und Sorten, um die Blütezeit im Beet auszudehnen. Außerdem kann man auf diese Weise Lücken kaschieren, die entstehen, wenn die Blätter einzelner Mohnpflanzen nach der Blüte recht zügig absterben.

In diesem Sinne: Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Und sollten Sie bei Ihren Gestaltungsideen Hilfe brauchen – sprechen Sie uns gern an!

Gartenpflege Folge 2: Richtig bewässern

Der Sommer naht. Und mit ihm die Frage: Wie wässert man Pflanzen im Garten eigentlich richtig? Das (Garten-)Zauberwort lautet: Dosierung. Denn übermäßiges Gießen „verwöhnt“ die Pflanzen. In heißen Trockenperioden sind sie deshalb umso durstiger – und der Bewässerungsaufwand steigt. Außerdem profitieren Unkrautsamen von zu häufigem Nass.

Prinzipiell gilt daher: Nicht jeden Tag wässern. Und wenn, dann angepasst auf die jeweiligen Pflanzen. Solche mit großem, weichem Laub wie Hortensien oder Kopfsalat müssen eher häufiger, solche mit harten oder behaarten Blättern wie Rosmarin oder Wollziest dagegen seltener gewässert werden.

Bei Flachwurzlern ist Fingerspitzengefühl gefragt: Diese benötigen häufiger Wasser, und zwar so viel, dass der Boden ausreichend durchfeuchtet wird – bei Rasen zum Beispiel etwa 15 Zentimeter tief (je nach Bodenart also 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter), bei Rhododendren rund 30 Zentimeter.

Tiefwurzler wie Stauden oder Gehölze sind genügsamer, maximal eine Wässerung pro Woche reicht – am besten mit einem Tropfschlauch statt mit der Gießkanne, damit das kühle Nass langsam einsickern kann.

Apropos kühl: Stets am frühen Morgen wässern! Denn in der prallen Mittagssonne wirken Wassertropfen wie Brenngläser auf die Blätter. Abends wiederum freuen sich unliebsame Pilze und Schnecken über die Feuchtigkeit. Außerdem empfiehlt es sich, möglichst in der Nähe des Wurzelballens wässern. Das hält die Verdunstung gering und beugt ebenfalls Pilzerkrankungen vor.

Übrigens: Bewässerungsanlagen können viel Zeit und Arbeit sparen. Den Einbau übernehmen wir gern. Sprechen Sie uns einfach an.

Gartenpflege Folge 1: Was ist Vertikutieren?

In den vergangenen Monaten haben wir für unsere Kunden eine Menge Vertikutierarbeiten erledigt. Ein kurzer Crashkurs: Vertikutieren – zusammengesetzt aus den englischen Vokabeln vertical (senkrecht) und to cut (schneiden) – ist eine Pflegemaßnahme für verfilzte Rasenflächen. Also solche, in denen Moos, abgestorbenes Pflanzenmaterial und Wildkräuter überhand genommen haben. Die Folge: Der Rasen bekommt weder genug Wasser noch Luft.

Vertikutiermaschinen schaffen Abhilfe: Ihre rotierenden Messer ritzen die vorab gemähte Grasnarbe oberflächlich an und reißen dabei den Filz heraus. Das Ganze lässt sich auch manuell – und entsprechend schweißtreibend – mit Vertikutierrechen erledigen. Ob nun aber maschinell und mit der Hand: Das herausgearbeitete Material muss anschließend von der Rasenfläche, zum Beispiel auf den Kompost oder als Mulch in Blumen- und Gemüsebeete. Der Rasen kann nun im wahrsten Sinne des Wortes wieder aufatmen, auch Bodenlebewesen profitieren von der verbesserten Sauerstoffzufuhr. Durch den Anschnitt wird zudem das Austreiben der Gräser befördert, bei Bedarf kann auch Rasen nachgesät werden.

Doch Achtung! Damit sich der Rasen nach dem Vertikutieren schnell erholt, sollten die Witterungsbedingungen möglichst feucht und warm sein. Sollten Sie professionelle Hilfe dabei benötigen: Sprechen Sie uns gern an.

Gartenzauberwerk Langenfeld ist in der Zeitung

„Sie harkt den Kies und hält den Rasen kurz.“ Unter dieser Überschrift verbirgt sich ein sehr netter Zeitungsartikel von Doris Lansen, Geschäftsführerin des Gartenzauberwerk Langenfeld. Schaut euch doch mal den Artikel von Herrn Mönikes, erschienen in der Rheinischen Post am 09.10.2017, an. Den Link ist hier. Die Kontaktseite von Gartenzauberwerk Langenfeld mitsamt Kontaktdaten erreicht ihr hier.

Kleine Verzauberung in der Schweiz

Ein kleiner pflegeintensiver Vorgarten wurde hier ohne große bauliche Veränderungen ein neues Gewand angelegt. Ein sehr moderner Stil, der zeitgleich den Pflegeaufwand für den Eigentümer dramatisch senken lässt. Hier einige Vorher-Nachher-Impressionen aus unserer Geschäftsstelle in Zürich-Ost.

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